Pinnwand MiSO-Mitglieder
Alle Menschen lachen in der gleichen Sprache

17.11.2017
Humor ist nicht alles. Aber alles ohne Humor ist nichts. Getreu diesem Motto hat uns der syrische Filmemacher und Autor Firas Alshater am Abend des 15.11.2017 in der FAUST-Warenannahme gezeigt, dass er zwar viel Leidvolles in seinem Leben erlebt hat und ihm auch immer noch von vielen Seiten Hass entgegenschlägt, er sich aber deswegen das Lachen nicht nehmen lässt. Der Fokus auf das Positive, auf die Komik in der Tragik ist das, was ihn leitet und antreibt: So mag er die gelegentlichen Hasskommentare unter seinen Youtube-Videos zwar zur Kenntnis nehmen, aber darauf eingehen – nein. Da beschäftigt er sich lieber eingehend mit den vielen Heiratsanträgen, die sich ebenfalls in den Kommentarspalten finden. Mit den begeisterten Reaktionen, den Liebesbekundungen und dem echten Interesse an seiner Arbeit. Natürlich auch mit Kritik, sofern sie denn konstruktiv ist.

Und so erzählt Firas. Von den grausamen Erlebnissen in seiner Heimat Syrien, von den Erinnerungen an die Misshandlungen im syrischen Gefängnis, als er wegen seiner Videodokumentationen vom Regime über Monate festgehalten und gefoltert worden ist. Von dem andauernden Freiheitskampf vieler syrischer Bürger, von der Selbstverständlichkeit, jeden Tag mindestens einen geliebten Menschen zu verlieren. Vom Ankommen in Deutschland, vom Warten im LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin) und den Bedingungen im Flüchtlingsheim, vom ersten Brief, den er in seinem Leben je bekommen hat – ein Brief vom Finanzamt mit seiner Steuernummer.

Auf die Frage, ob sich Firas je wieder vorstellen könne, nach Syrien zurückzukehren, antwortet er, er werde dort sein, wo er seine Meinung sagen kann. Denn solange das Assad-Regime an der Macht ist, wird es keine Freiheit für die syrischen Bürger geben, sagt Firas. Und das – das sei überhaupt das Allerbeste an Deutschland: Keine Angst zu haben davor, was man denkt und was man sagt. Und natürlich das, was viele hierzulande vielleicht für selbstverständlich halten: Frieden.

Rund 200 Gäste haben am Mittwochabend den Weg in die Warenannahme in der Faust gefunden und Firas‘ Geschichten zugehört. Organisiert wurde die Veranstaltung von Hometown Hannover und der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK), deren Leiterin Mahjabin Ahmed in den Abend einleitete. Das Rahmenprogramm bildeten Rochdi Elsaffi, der eines seiner Gedichte vortrug, sowie Ido Adi, der zum Ausklang auf der arabischen Oud etwas vorspielte. Zum Schluss haben viele Gäste die Gelegenheit genutzt, Firas Buch „Ich komm auf Deutschland zu: Ein Syrer über seine neue Heimat“ zu kaufen und von ihm signieren zu lassen sowie sich manchmal auch noch eine Umarmung und ein Selfie mit ihm abzuholen. Ein Abend, der sicherlich eines gezeigt hat: Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen – und zwei Völkern.

Johanna Lal
"Als Verein, der jegliche Form von Diskriminierung und Rassismus ablehnt und die allgemeinen Menschenrechte vertritt, machen uns das Bundestagswahlergebnis und der damit verbundene Rechtsruck stark betroffen!"
27.09.2017
"Wir betrachten das Erstarken rechtspopulistischer Parteien und die damit
verbundene fremdenfeindliche Ideologie mit großer Besorgnis. Dabei kritisieren wir, in welcher Weise insbesondere geflüchtete Menschen und Migrant*innen von diesen Gruppierungen entwertet und nationalistische und xenophobe Gedanken verbreitet werden.
Zudem ist es hochbedenklich, dass auf Kosten der Geflüchteten sowohl von Seiten der Medien als auch der Parteien Wahlkampf geführt wurde.
kargah e.V. setzt sich für eine vielfältige sowie solidarische Gesellschaft und ein offenes und friedliches Miteinander ein. Wir verstehen uns als interkulturelle Begegnungsstätte, die stets zu fortwährenden Dialogen und Diskussionen zwischen allen Menschen einlädt und rufen alle Bürger*innen auf, weiterhin mit Offenheit und Respekt aufeinander zuzugehen.
Das Wahlergebnis bestärkt uns darin, dass politische Bildung ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Anliegen ist und dringend intensiviert werden muss. Wir hoffen, dass auch andere Initiativen und politische Entscheidungsträger*innen ihre Bemühungen für die demokratische Teilhabe und Verantwortungsübernahme aller in Deutschland lebenden Menschen verstärken, so dass diese Gesellschaft tatsächlich zusammen
- und nicht auseinanderwächst.
Den Kampf für Gleichberechtigung und ein solidarisches Miteinander werden wir umso motivierter weiter bestreiten. Wir appellieren an alle
Bürger*innen und demokratischen Parteien, sich jetzt nicht rechtsnationalen Positionen anzunähern, sondern gemeinsam gegen
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aktiv zu werden!"
--
26.09.2017
kargah e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
Basteln und malen bietet die Möglichkeit, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen ...
26.09.2017
... mit Gleichgesinnten in den Austausch zu treten und soziale Kontakte zu pflegen, in gemütlicher Runde beisammen zu sein, Spaß und Freude an Selbstgeschaffenem zu erleben.
Basteln, werken, malen: Kreativitätsangebote können Freude und Farbe in das Leben von Erwachsenen bringen (sehr empfehlenswert für Senioren, die motorische Einschränkungen haben!). Das schönste am Basteln ist, dass die Teilnehmer am Ende etwas in den Händen halten, was sie selbst geschaffen haben.
Etwas selbst zu erschaffen, vermittelt das Gefühl: “Ich kann etwas!”
Lassen Sie sich von den kreativen Bastelideen in diesem Kurs verzaubern.
Probieren Sie es aus, unkompliziert und unverbindlich. Lassen Sie sich anregen, wenn Sie mögen, unter Anleitung eine Künstlerin Neues zu entdecken.
Zeit:
„Kreativgruppe: Malen, Basteln, Modellieren“
Montags von 17.00 bis 18.30 Uhr
„Kreativgruppe: Malen, Basteln, Modellieren“
Dienstags von 10.30 bis 12.00 Uhr
„Kreativgruppe: Handarbeit, Stricken, Häkeln, Schmuck herstellen“
Freitags von 17.00 bis 18.30 Uhr und 18.30 bis 20.00 Uhr
Ort:
Tolstoi e.V
Röselerstr. 1
30159 Hannover
Info:
0511 – 569 59 207 (Mo-Fr, 10 bis 13 Uhr)

Sommerfest der Initiative für Internationalen Kulturaustausch
20.09.2017
Fröhliche und interkulturelle Begegnungen in der FAUST-Warenannahme am 17. September 2017: An diesem Sonntagnachmittag feierten mehrere 100 Menschen das diesjährige IIK-Sommerfest.

„Zusammenhalt braucht Orte wie diesen“, sagte FAUST-Vorstandsmitglied Dang Chau Lam in seiner Begrüßung: „Es braucht Möglichkeiten zur Begegnung mit Menschen anderer kultureller Prägung. Durch Begegnung wächst Vertrauen und es werden mögliche Vorurteile abgebaut!“

Konzert Jugend Big Band am Entdeckertag
15.09.2017
Immer am zweiten Sonntag im September wird in der Region Hannover „Entdeckertag“ gefeiert. Mit dabei war diesmal auch die Jugend Big Band des Vereins Tolstoi mit einem fulminanten Konzert.

MiSO e. V.
Im Rahmen des House of Resources hat am letzten Augustwochenende bei MiSO eine interessante Veranstaltung mit Alice Lanzke (Neue Deutsche Medienmacher) stattgefunden.
29.08.2017
Wie schaffe ich es, in einem Interview meine Themen zu setzen?
Wie schreibe ich eine Pressemitteilung, die auch ankommt?
Und welches sind eigentlich die richtigen Kanäle für meine Medienarbeit?

Fragen wie diese beschreiben die alltäglichen Herausforderungen einer guten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Und diese wird mittlerweile auch für NGOs, migrantische Gruppen und Netzwerke sowie andere ehrenamtliche Initiativen immer wichtiger.

Engagierte/r Fachlehrer/in auf Honorarbasis ab 15.08.2017
zur Verstärkung unseres Projektteams im Projekt „Stark im Beruf“ gesucht!
10.08.2017
Junge Meisterpianisten aus Moskau zum ersten Mal in Hannover
26.07.2017
Bereits zum 16. Mal veranstaltete das Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e. V. das alljährlich stattfindende beliebte Konzertformat „Die Stars von morgen aus Moskau“. Am 21.07.2017 spielten vier junge Meisterpianisten im Alter von 10 – 16 Jahren in der ausverkauften Friedenskirche. Vor dem Konzert gab es Gelegenheit, im Rahmen eines kleinen Interviews mehr über die Ausnahmetalente zu erfahren.

„Als ich 5 Jahre alt war, ließen mich meine Eltern ganz verschiedene Dinge ausprobieren. Die Musik zog mich dabei am meisten an. Meine damalige Lehrerin fand, dass aus mir ein guter Musiker werden könnte“, erzählt Timofej Vladimirov, mit seinen 16 Jahren der älteste der Gruppe. Geboren in Ufa im Ural, führte ihn sein Weg über verschiedene Zwischenstationen in das über 1000 km entfernte Moskau an die Zentrale Musikschule am Tschaikowsky-Konservatorium, die wie kaum eine andere Institution die Tradition der russischen Klavierschule versinnbildlicht. Hochbegabten Kindern und Jugendlichen bietet sich hier die Möglichkeit, unter allerbesten Voraussetzungen nicht nur das Spielen ihres Instruments zu erlernen, sondern auch zu selbstständigen Künstlerpersönlichkeiten heranzureifen.

„Ich habe mich für das Klavier als Instrument entschieden, weil einfach für dieses Instrument die meisten Stücke komponiert sind“, ergänzt Timofej, „es gibt so großartige Werke für dieses Instrument! Um sich diesem riesigen kulturellen Erbe anzunähern, ist das Klavier einfach die allerbeste Wahl!“

„Bei mir war es etwas anders“, hakt die 15-jährige Ekaterina Guliaeva ein. „Ich komme aus Sibirien. Bei uns gab es, wenn man als Kind Musik machen wollte, nur zwei Alternativen: Entweder man lernte volkstümliche Instrumente spielen, oder entschied sich für das Klavier.“

Mittlerweile sind sowohl Timofej, als auch Ekaterina Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe mit Gastspielen in vielen verschiedenen Städten Russlands als auch Europas. Für sie ist es bereits zur Gewohnheit geworden, aufzutreten. Doch wie empfinden die jüngsten der Vier die eigenen Konzerte? „Als ich zum ersten Mal mit fünf Jahren auf der Bühne stand, hatte nur meine Mama Lampenfieber, ich gar nicht“, erzählt die 10-jährige Alexandra Dovgan. „Später sagte meine Lehrerin immer, dass derjenige, der Lampenfieber hat, nicht genug geübt hat. Erst da erfuhr ich von so einer Sache und begann, es eine Weile zu haben. Aber inzwischen ist es nicht mehr da, ich stelle mir einfach vor, dass ich den Zuhörern ein Geschenk mache, und schon ist alle Angst verflogen“. Alexandra hat auf der kleinen Konzertreise nach Deutschland ihre Mutter mit dabei. Zum ersten Mal ohne Eltern auf Reisen ist der 11-jährige Daniil Trifonov. „Ich möchte so viel wie möglich Neues sehen und natürlich einen guten Auftritt hinlegen“, sagt er.

Was tut man vor dem eigenen Konzert? Heißt es da üben, üben, üben? „Nein, nicht unbedingt“, antwortet Alexandra, „unsere Lehrer sagen, am besten ist es, sich direkt vor einem Auftritt nicht zu überanstrengen, vielleicht eine halbe Stunde etwas Leichtes spielen“. Ekaterina: „Ich musste mich einmal intensiv auf ein kurzfristig angesetztes Konzert vorbereiten. In Moskau hat es gerade geschneit und am Abend vor meinem Auftritt zogen mich die Mädels, mit denen ich im Internat zusammenwohnte, nach draußen zur Schneeballschlacht. Anfangs blieb ich standhaft, weil ich doch wusste, dass man sich zu schonen hat, aber letztendlich ließ ich mich mitziehen. Und es trat ein, was eintreten musste, ich trug quasi alle nur erdenklichen Blessuren davon. Erstaunlicherweise verlief das anschließende Konzert ausgezeichnet. Seitdem ist es bei mir zur guten Tradition geworden, vor einem Konzert etwas eher Ungewöhnliches zu tun …“

Begleitet werden die jungen Musiker vom erfahrenen Musikpädagogen Vasilij Iwanowitsch Ermakov. Beobachtet man das Verhältnis zwischen den Schülern und ihrem Lehrer, fällt sofort ins Auge, dass jegliche Anspannung fehlt. Sie verbindet eine Mischung aus natürlicher, nicht aufgezwungener Autorität dem Pädagogen gegenüber, eine Art kollegialer Erfahrungsaustausch. „Ich selber begleite bereits zum fünften Mal Kinder und Jugendliche unserer Schule nach Deutschland“, erzählt er. „Wir spielen stets zwei Konzerte, eines hier in Hannover, das zweite beim Rheingau Musik Festival, zwei Tage später. Für die jungen Leute ist es eine unvergleichliche Erfahrung, so etwas wie die erste richtige Tournee.“

Text und Foto: Dimitrij Czepurnyi
Zum Ende des Fastenmonats Ramadan wurde ausgiebig gefeiert
05.07.2017
Der Fastenmonat Ramadan ist für Muslime aus aller Welt einer der wichtigsten Feiertage im Jahr, da nach islamischer Auffassung in diesem Monat der Koran herabgesandt worden ist.

Daher hat die IIK das Ende des Ramadans zum zweiten Mal zum Anlass genommen, am 26. Juni 2017 zum Fastenbrechen beziehungsweise zu عيد الفطر einzuladen. Gemeinsam mit vielen internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Miteinander 55plus-Gruppe vom gemeinsamen Kochen haben wir am letzten Montag im Juni wieder fröhlich gefeiert, gegessen und das gute Wetter genossen.

Die Gäste brachten eine große Auswahl an internationalen Speisen mit, so ergab sich ein reichhaltiges, vielseitiges Büffet. Daneben wurde von fleißigen Köchen an Kochstationen unter freiem Himmel Bulani – eine afghanische Teigtasche mit Gemüsefüllung – sowie Falafel zubereitet. Während viele draußen bei guten Gesprächen und gutem Essen die Sonne genossen, wurde drinnen zu afghanischer und arabischer Musik getanzt und getrommelt.
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Alle Menschen lachen in der gleichen Sprache

17.11.2017
Humor ist nicht alles. Aber alles ohne Humor ist nichts. Getreu diesem Motto hat uns der syrische Filmemacher und Autor Firas Alshater am Abend des 15.11.2017 in der FAUST-Warenannahme gezeigt, dass er zwar viel Leidvolles in seinem Leben erlebt hat und ihm auch immer noch von vielen Seiten Hass entgegenschlägt, er sich aber deswegen das Lachen nicht nehmen lässt. Der Fokus auf das Positive, auf die Komik in der Tragik ist das, was ihn leitet und antreibt: So mag er die gelegentlichen Hasskommentare unter seinen Youtube-Videos zwar zur Kenntnis nehmen, aber darauf eingehen – nein. Da beschäftigt er sich lieber eingehend mit den vielen Heiratsanträgen, die sich ebenfalls in den Kommentarspalten finden. Mit den begeisterten Reaktionen, den Liebesbekundungen und dem echten Interesse an seiner Arbeit. Natürlich auch mit Kritik, sofern sie denn konstruktiv ist.

Und so erzählt Firas. Von den grausamen Erlebnissen in seiner Heimat Syrien, von den Erinnerungen an die Misshandlungen im syrischen Gefängnis, als er wegen seiner Videodokumentationen vom Regime über Monate festgehalten und gefoltert worden ist. Von dem andauernden Freiheitskampf vieler syrischer Bürger, von der Selbstverständlichkeit, jeden Tag mindestens einen geliebten Menschen zu verlieren. Vom Ankommen in Deutschland, vom Warten im LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin) und den Bedingungen im Flüchtlingsheim, vom ersten Brief, den er in seinem Leben je bekommen hat – ein Brief vom Finanzamt mit seiner Steuernummer.

Auf die Frage, ob sich Firas je wieder vorstellen könne, nach Syrien zurückzukehren, antwortet er, er werde dort sein, wo er seine Meinung sagen kann. Denn solange das Assad-Regime an der Macht ist, wird es keine Freiheit für die syrischen Bürger geben, sagt Firas. Und das – das sei überhaupt das Allerbeste an Deutschland: Keine Angst zu haben davor, was man denkt und was man sagt. Und natürlich das, was viele hierzulande vielleicht für selbstverständlich halten: Frieden.

Rund 200 Gäste haben am Mittwochabend den Weg in die Warenannahme in der Faust gefunden und Firas‘ Geschichten zugehört. Organisiert wurde die Veranstaltung von Hometown Hannover und der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK), deren Leiterin Mahjabin Ahmed in den Abend einleitete. Das Rahmenprogramm bildeten Rochdi Elsaffi, der eines seiner Gedichte vortrug, sowie Ido Adi, der zum Ausklang auf der arabischen Oud etwas vorspielte. Zum Schluss haben viele Gäste die Gelegenheit genutzt, Firas Buch „Ich komm auf Deutschland zu: Ein Syrer über seine neue Heimat“ zu kaufen und von ihm signieren zu lassen sowie sich manchmal auch noch eine Umarmung und ein Selfie mit ihm abzuholen. Ein Abend, der sicherlich eines gezeigt hat: Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen – und zwei Völkern.

Johanna Lal
"Als Verein, der jegliche Form von Diskriminierung und Rassismus ablehnt und die allgemeinen Menschenrechte vertritt, machen uns das Bundestagswahlergebnis und der damit verbundene Rechtsruck stark betroffen!"
27.09.2017
"Wir betrachten das Erstarken rechtspopulistischer Parteien und die damit
verbundene fremdenfeindliche Ideologie mit großer Besorgnis. Dabei kritisieren wir, in welcher Weise insbesondere geflüchtete Menschen und Migrant*innen von diesen Gruppierungen entwertet und nationalistische und xenophobe Gedanken verbreitet werden.
Zudem ist es hochbedenklich, dass auf Kosten der Geflüchteten sowohl von Seiten der Medien als auch der Parteien Wahlkampf geführt wurde.
kargah e.V. setzt sich für eine vielfältige sowie solidarische Gesellschaft und ein offenes und friedliches Miteinander ein. Wir verstehen uns als interkulturelle Begegnungsstätte, die stets zu fortwährenden Dialogen und Diskussionen zwischen allen Menschen einlädt und rufen alle Bürger*innen auf, weiterhin mit Offenheit und Respekt aufeinander zuzugehen.
Das Wahlergebnis bestärkt uns darin, dass politische Bildung ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Anliegen ist und dringend intensiviert werden muss. Wir hoffen, dass auch andere Initiativen und politische Entscheidungsträger*innen ihre Bemühungen für die demokratische Teilhabe und Verantwortungsübernahme aller in Deutschland lebenden Menschen verstärken, so dass diese Gesellschaft tatsächlich zusammen
- und nicht auseinanderwächst.
Den Kampf für Gleichberechtigung und ein solidarisches Miteinander werden wir umso motivierter weiter bestreiten. Wir appellieren an alle
Bürger*innen und demokratischen Parteien, sich jetzt nicht rechtsnationalen Positionen anzunähern, sondern gemeinsam gegen
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aktiv zu werden!"
--
26.09.2017
kargah e.V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
Basteln und malen bietet die Möglichkeit, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen ...
26.09.2017
... mit Gleichgesinnten in den Austausch zu treten und soziale Kontakte zu pflegen, in gemütlicher Runde beisammen zu sein, Spaß und Freude an Selbstgeschaffenem zu erleben.
Basteln, werken, malen: Kreativitätsangebote können Freude und Farbe in das Leben von Erwachsenen bringen (sehr empfehlenswert für Senioren, die motorische Einschränkungen haben!). Das schönste am Basteln ist, dass die Teilnehmer am Ende etwas in den Händen halten, was sie selbst geschaffen haben.
Etwas selbst zu erschaffen, vermittelt das Gefühl: “Ich kann etwas!”
Lassen Sie sich von den kreativen Bastelideen in diesem Kurs verzaubern.
Probieren Sie es aus, unkompliziert und unverbindlich. Lassen Sie sich anregen, wenn Sie mögen, unter Anleitung eine Künstlerin Neues zu entdecken.
Zeit:
„Kreativgruppe: Malen, Basteln, Modellieren“
Montags von 17.00 bis 18.30 Uhr
„Kreativgruppe: Malen, Basteln, Modellieren“
Dienstags von 10.30 bis 12.00 Uhr
„Kreativgruppe: Handarbeit, Stricken, Häkeln, Schmuck herstellen“
Freitags von 17.00 bis 18.30 Uhr und 18.30 bis 20.00 Uhr
Ort:
Tolstoi e.V
Röselerstr. 1
30159 Hannover
Info:
0511 – 569 59 207 (Mo-Fr, 10 bis 13 Uhr)

Sommerfest der Initiative für Internationalen Kulturaustausch
20.09.2017
Fröhliche und interkulturelle Begegnungen in der FAUST-Warenannahme am 17. September 2017: An diesem Sonntagnachmittag feierten mehrere 100 Menschen das diesjährige IIK-Sommerfest.

„Zusammenhalt braucht Orte wie diesen“, sagte FAUST-Vorstandsmitglied Dang Chau Lam in seiner Begrüßung: „Es braucht Möglichkeiten zur Begegnung mit Menschen anderer kultureller Prägung. Durch Begegnung wächst Vertrauen und es werden mögliche Vorurteile abgebaut!“

Konzert Jugend Big Band am Entdeckertag
15.09.2017
Immer am zweiten Sonntag im September wird in der Region Hannover „Entdeckertag“ gefeiert. Mit dabei war diesmal auch die Jugend Big Band des Vereins Tolstoi mit einem fulminanten Konzert.

20.11.
Zur aktuellen Situation von Geflüchteten in Libyen und auf dem Mittelmeer. Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Menschenrechte grenzenlos!”.
Präsentiert von: IIK e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Kulturzentrum Faust
Warenannahme
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
MiSO e. V.
© Foto: Workshop auf Migrationskonferenz 2016
24.11.
Präsentiert von: MiSO e. V.
15.00 - 19.00 Uhr
Eintritt: frei, um Anmeldung wird gebeten an migrationskonferenz@miso-netzwerk.de
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover
24.11.
WER ODER WAS SIND DIE EZIDEN UND DAS EZIDENTUM?
Hatab Omar, Ezidische Akademie e.V. Hannover in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Hartmut M. Griese, ISEF-Institut Hannover, laden ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung.
Präsentiert von: Ezidische Akademie e. V.
18.00 - 21.00 Uhr
Eintritt: frei
Ezidische Akademie
Schulenburger Landstraße 150
30165 Hannover
© Foto: LHH
26.11.
Deutsch-türkisches Museumsfest bei Kestner am Trammplatz

Präsentiert von: Can Arkadas e. V.
13 bis 17 Uhr
Eintritt: frei
Museum August Kestner
Trammplatz 3
30159 Hannover
27.11.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Menschenrechtsbündnis 2017". Begleitend zur Ausstellung „Philosophie zwischen Schwarz und Weiß“ laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein.
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Vahrenwald
Großer Saal
Vahrenwalder Straße 92
30165 Hannover
MiSO e. V.
30.11.
In einem vom MiSO-Netzwerk Hannover e.V. organisierten World-Café wird die Menschenrechtslage in verschiedenen Ländern/Weltregionen betrachtet und diskutiert.
Präsentiert von: MiSO e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Kargah
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover (Linden-Nord)
02.12.
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
10 - 16 Uhr
Eintritt: frei
ADV Nord e.V.
Göttinger Chaussee 115
30459 Hannover
04.12.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Philosophie zwischen Schwarz und Weiß“
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
20 Uhr
Eintritt: 10 €, ermäßigt 6 €
Literarischer Salon
Conti-Foyer
Königsworther Platz 1
30167 Hannover
05.12.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Menschenrechtsbündnis 2017"
Präsentiert von: kargah e. V.
18 Uhr
Eintritt: frei
kargah e. V.
Zur Bettfedernfabrik 1
30451 Hannover
07.12.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Menschenrechtsbündnis 2017"
Präsentiert von: IIK e. V.
19 Uhr
Eintritt: frei
Ballhof Café
Knochenhauerstraße 28
30159 Hannover
09.12.
Im Anschluss ein Gespräch mit Dr. Médard Kabanda: „Was hat Kolonialismus mit der heutigen Flucht aus Afrika zu tun?“
Präsentiert von: ADV Nord e. V.
19:30 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro, erm. 2,50 Euro
Kino im Sprengel
Klaus-Müller-Kilian-Weg 2
30167 Hannover-Nordstadt
© Foto: Freizeitheim Vahrenwald
12.12.
Der Geschichtskreis und das Freizeitheim laden in vorweihnachtlicher Atmosphäre herzlich zu einem Planungstreffen zukünftiger Stadtteilspaziergänge ein.
Präsentiert von: FZH Vahrenwald
16 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover
16.12.
Präsentiert von: LMDR e. V.
15 Uhr
Eintritt: frei
Epiphanias Kirchengemeinde
Hägewiesen 117
30657 Hannover
© Foto: Ukrainischer Verein
17.12.
Seit dem Jahr 2006 präsentiert der ukrainische Chor „Kalyna“ ukrainische Kultur und insbesondere ukrainische Volkslieder auf verschiedenen Bühnen in Hannover und in ganz Niedersachsen.
Präsentiert von: UVN e. V.
16 Uhr
Eintritt: frei
Freizeitheim Vahrenwald
Vahrenwalder Str. 92
30165 Hannover

© 2017 MiSO-Netzwerk Hannover e. V.