MiSO-Netzwerk Hannover e. V.

NEWSLETTER   

Mengendamm 12, 30177 Hannover, info@miso-netzwerk.de
 
Sie können den Newsletter nicht lesen? Hier online ansehen. Ausgabe: 2/2017 vom 27.03.2017



Ausgabe 2/2017

Koordination: Dimitrij Czepurnyi & Wolfgang Becker (V.i.S.d.P.)

Inhalt

  • In eigener Sache / Vorworte
  • Nächste Termine, Orte, Themen
  • „Neue Wurzeln“ / Wanderausstellung von MiSO
  • NeMO – Vorstandssitzung in Hannover
  • MiSO-Klausurtagung 28.01.2017
  • MiSO-Sonderplenum zu „Treffpunkten“
  • Niedersächsisches Partizipationsgesetz
  • Neuigkeiten vom House of Resources
  • Samo.fa geht auch in 2017 weiter
  • MiSO-Mitglieder stellen sich vor: Hilfsverein Azadi (Interview Wolfgang Becker)

In eigener Sache / Vorworte

Der zweite Newsletter in diesem noch jungen Jahr, rechtzeitig zum Frühlingserwachen. Was gibt es Neues in unserem Netzwerk? Erstmal: Wir sind weiter gewachsen! Neu bei uns ist der MRVN, die Organisation zur Wahrung der Menschenrechte in Vietnam e.V.. Ebenfalls neu bei MiSO ist NAV-DEM, das Demokratische Gesellschaftszentrum der Kurdinnen und Kurden in Hannover e.V.. Damit hat MiSO inzwischen 36 Mitgliedsorganisationen. Des Weiteren informieren wir über aktuelle Termine und laufende MiSO-Projekte. Zum Abschluss ein Blick auf die Arbeit unseres Mitglieds Azadi e.V., den Deutsch-Kurdischen Hilfsverein für Syrer e.V.. Wir wünschen allen Freunden, Lesern und Beteiligten einen schönen Frühling 2017!

Nächste Termine, Orte, Themen:

  • 4. April, 18 Uhr, Pavillon, Vernissage Ausstellung „Neue Wurzeln“
  • 4. Mai, 16 Uhr, Freizeitheim Vahrenwald, Eröffnung Ausstellung „Neue Wurzeln“
  • 10. Mai, 16 Uhr, Erzählcafé zur Ausstellung „Neue Wurzeln“
  • 13. Mai, ab 14 Uhr, FAUST, Bundesweiter Aktionstag Projekt samo.fa
  • 17. Mai, 16:45 bis 20 Uhr, MiSO Mengendamm, „Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen“
  • 4. Juni, 11 Uhr, Kunsthalle FAUST, Eröffnung Ausstellung „Neue Wurzeln“
  • 4. Juli, 17:30 Uhr, Neues Rathaus Bürgersaal, Eröffnung Ausstellung „Neue Wurzeln“

„Neue Wurzeln“ / Wanderausstellung von MiSO

29 Geschichten über Menschen, die in Hannover heimisch wurden.

29 Menschen, die sich aus anderen Ländern aufgemacht und in Hannover ein neues Zuhause gefunden haben. Viele litten in ihrer Heimat unter Krieg, Gewalt und Unterdrückung oder mussten politische Diktaturen und behördliche Willkür ertragen. Einige andere wurden angetrieben von Neugier und Abenteuerlust.

Da sind zum einen die Porträts (Micha Neugebauer), zum anderen die Texte (Katharina Sieckmann), die 29 Geschichten von Männern und Frauen erzählen, die von den Migrantenselbstorganisationen in Hannover für die Ausstellung ausgewählt wurden. Von ihnen wurden die deutschen Texte in die jeweilige Muttersprache der Protagonisten übersetzt. Allein anhand der unterschiedlichen Schrifttypen bekommt man einen Eindruck davon, mit welch kultureller Vielfalt wir es hier zu tun haben.

29 Lebensläufe, die uns in Zeiten von politischem Rechtsruck, von Ignoranz und Aggressivität im Alltag gegenüber den sogenannten „FREMDEN“ aufhorchen lassen. Sie sollen eine Einladung an alle sein, ihre Komfortzone zu verlassen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und für sich zu relativieren, auf welch hohem Niveau in unserer Gesellschaft oft geklagt wird.

Es sind 29 Menschen, an denen sich jeder und jede ein Beispiel nehmen kann, weil sie mit Anstand und Würde dabei sind, sich mit ihren Gaben und Fähigkeiten die deutsche Gesellschaft mit zu gestalten. Sie alle suchen einen Ort, an dem sie wirken können. Sie ziehen Kinder groß, pflegen alte und kranke Menschen, engagieren sich in Kirchengemeinden oder sorgen in den zahlreichen Migrantenselbstorganisationen für kulturelle und sprachliche Bildung und helfen Neuankömmlingen bei den organisatorischen Hürden des Ankommens. Sie sorgen tagtäglich für Verständigung und Integration und machen unser Leben hier in Hannover reicher und bunter.
Das MiSO-Netzwerk Hannover e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten!

Geplante Termine und Orte der Ausstellung im Jahr 2017:

  • 4. – 25. April: Kulturzentrum Pavillon – Vernissage am 4.4. um 18 Uhr mit OB Schostok!
  • 4. – 31. Mai: Freizeitheim Vahrenwald
  • 4. – 21. Juni: Kunsthalle FAUST
  • 4. – 16. Juli: Neues Rathaus

NeMO – Vorstandssitzung in Hannover

(Bericht Peyman Javaher Haghighi)

Am 1. März von 10:00 bis 17:00 Uhr fand die Vorstandssitzung des Bundesverbands NEMO (Netzwerk der Migrantenorganisationen) in den Räumlichkeiten der MiSO-Zentrale statt.

BV NEMO e.V. wurde im September 2015 als Verein eingetragen gegründet und umfasst mittlerweile bundesweit 442 Migrantenorganisationen, die sich in 11 Städten zu herkunfts- und kulturübergreifenden sowie säkularen überkonfessionellen Verbünden zusammengeschlossen haben. Das Netzwerk MiSO ist Gründungsmitglied von BV NEMO.

In der Vorstandssitzung wurden das Arbeitsprogramm für 2017 sowie Meilensteine für die weitere Arbeit von NEMO im Jahr 2018 beschlossen. Darüber hinaus wurden Beschlüsse über Aufgaben und Zuständigkeiten verschiedener NEMO-Gremien gefasst.

MiSO-Klausurtagung 28.01.2017

Jahresplanung und Presseerklärung

Am letzten Samstag im Januar kam das MiSO-Plenum in den Räumen von kargah e.V. in Hannover-Linden zusammen. Unter Moderation von Irmhild Schrader ging es um die Arbeitsschwerpunkte 2017/2018. Partizipation bzw. Teilhabe an der Stadtgesellschaft wurde dabei eindeutig favorisiert. So soll auch im laufenden Jahr erneut eine Migrationskonferenz durchgeführt werden. Insbesondere zu deren Organisation wurde eine neue AG „Politische Partizipation“ gegründet. Einhellig beschloss das Plenum eine Pressemitteilung, die noch am gleichen Tag an zahlreiche Medien geschickt wurde. Daraufhin berichte u.a. die HAZ über unsere Aktivitäten.

Presseerklärung lesen

MiSO-Sonderplenum zu „Treffpunkten“

Am 3. März 2017 trafen sich MiSO-Mitglieder zum Sonderplenum „Treffpunkte“ in den Räumen von NAV-DEM e.V. am Königsworther Platz. Es ging um die Vorstellung des Konzepts der „Treffpunkte“ und die Auswahlkriterien dafür. Schon beim ersten Netzwerktreffen von MiSO am 25. April 2010 waren die damals „Knotenpunkte“ genannten – über das Stadtgebiet verteilten – Treffs eingerichtet worden. Auch bei der MiSO-Vereinsgründung am 3. Mai 2012 – damals mit 20 Mitgliedern – wurde die Bedeutung dezentraler „Treffpunkte“ betont. Sie sollen über das Netzwerk MiSO und seine Aktivitäten informieren, neue Mitglieder werben, interkulturelle Veranstaltungen organisieren, das Wir-Gefühl stärken und als Anlaufstelle für MSO und Ratsuchende fungieren.

Im Plenum stellten sich die vorhandenen „Treffpunkte“ Can Arcadas, Tolstoi, eViva, ADV-Nord, Kurdenkomitee und Vietnamzentrum vor. Sie wurden in dieser Funktion bestätigt. Einmal im Quartal soll es einen Informationsaustausch geben.

Niedersächsisches Partizipationsgesetz

Migrationskonferenz im Neuen Rathaus von Hannover am 27. August 2016. Thema des Workshops Nr. 4: Ein Teilhabegesetz für Niedersachsen? Teilhabe braucht verbindliche, klare Regeln. Seit 2011 wird in Niedersachsen über ein Teilhabegesetz gesprochen. Seit der letzten Landtagswahl ist aber nichts passiert, das Interesse der Regierung an einem solchen Gesetz scheint gering zu sein. Dabei hat Oberbürgermeister Stefan Schostok, damals Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, die Vorlage eines Nds. Teilhabegesetzes durch die SPD-Fraktion bei einer „Tour der Teilhabe“ in Hannover bereits 2011 angekündigt: „Wir sehen nicht ein, warum Menschen mit Migrationshintergrund in einer schlechteren Ausgangslage sein sollten, als andere Menschen. Wir wollen diese Unterschiede, etwa beim Wahlrecht, nicht länger hinnehmen.“

Folgende Positionen sind in dem o.g. Workshop erarbeitet worden: Integration ist eine Querschnittsaufgabe in der Verwaltung. Der Anteil von MigrantInnen im Öffentlichen Dienst und staatlichen Institutionen ist zu erhöhen – Quotierung entsprechend dem Bevölkerungsanteil. Eine aktive auf Teilhabe ausgerichtete kommunale Integrationspolitik braucht verlässliche Strukturen. Politische Beteiligung ist gesetzlich zu garantieren: Kommunalwahlrecht für alle, Integrations(bei)räte brauchen nicht nur Rede-, Antrags- und Anhörungsrecht sondern auch Stimmrecht, besonders bei den relevanten Migrationsfragen. Mit konkreten Maßnahmen Parlamente und Parteien für Eingewanderte öffnen im Sinn einer demokratischen Landespolitik. MO/MSO stärken und beteiligen. Interkulturelle Öffnung praktizieren, eine „Willkommenskultur ist ohne „Anerkennungskultur“ und Repräsentanz nicht möglich. Antidiskriminierungspolitik auch auf Landesebene verankern, denn Diskriminierungserfahrungen blockieren Zugehörigkeit und behindern Integrationsprozesse. Ein Teilhabegesetz muss auch die Mehrheitsgesellschaft in den Blick nehmen: Abbau von individuellem und strukturellem Rassismus, Demokratieförderung.

Abschließende Empfehlung des Workshops: „Die TeilnehmerInnen wollen ein Teilhabegesetz für Niedersachsen. Die Erfahrungen mit den existierenden Gesetzen in NRW und Berlin können dabei konstruktiv einfließen. Das MiSO-Netzwerk Hannover soll sich weiter in die Debatte einmischen und bei den politischen Forderungen bleiben.“

In einem Brief an den Ministerpräsidenten Stephan Weil vom 13.02.2017 hat jetzt auch der Vorstand des Niedersächsischen Integrationsrates (NIR) die Verabschiedung eines Partizipations- und Teilhabegesetzes noch in dieser Legislaturperiode gefordert. „Integration braucht Verbindlichkeit und klare gesetzliche Regeln“, heißt es darin: „Vielfalt und Teilhabe als Grundüberzeugung und als gelebte Praxis sind die Fundamente und besonderen Stärken einer gelungenen Einwanderungsgesellschaft – und damit der gesellschaftlichen Zukunft in der Bundesrepublik Deutschland.“ Noch sei die Zeit da, in dieser Legislaturperiode ein Partizipations- und Teilhabegesetz für Niedersachsen zu verabschieden, so der NIR in seinem Schreiben. Eine Antwort der Staatskanzlei steht bei Redaktionsschluss dieses Newsletters noch aus.

Neuigkeiten vom House of Resources

(Bericht Dina Krivorutskaya)

Das Projekt „House of Resources“ ist erfolgreich in Hannover angelaufen. Es gibt mit Maria Bychkova und Jörg Djuren zwei neue MitarbeiterInnen. Insgesamt 36 Anträge gingen im November und Dezember 2016 ein. Davon kamen 24 Anträge auf die Mikroprojekte bis 500 €. Von denen wurden 22 bewilligt und zwei abgelehnt. Bei den Projekten über die 500 € wurden zehn von insgesamt zwölf Anträgen bewilligt und zwei abgelehnt. Beantragt wurden u.a. Druck- und Gestaltungskosten für Flyer, Roll Ups, Visitenkarten usw., Geräte- und Materialanschaffungen für die tägliche Vereinsarbeit, Büroausstattung, Gelder für die Überarbeitung der Webseite, Kosten für Kopien und Porto, Kosten für die Durchführung der Weihnachts- und Jahresabschlussveranstaltungen sowie Vortragen und Veranstaltungen des Vereins. Auch in 2017 können Anträge gestellt werden. Mehr Informationen dazu auf der MiSO-Webseite.

Samo.fa geht auch in 2017 weiter

(Bericht Wolfgang Hellwig)

Das Programm des Teams – neben Charlotte Randier jetzt Wolfgang Hellwig als neuer Mitarbeiter – für das laufende Jahr findet in den drei bundesweit vorgegebenen Arbeitsschwerpunkten (Dezentrale Unterbringung; Zugang/Teilhabe an Kita, Schule & Ausbildung und Zugang zum Arbeitsmarkt) statt.

Die Auftaktveranstaltung 2017 des bundesweiten Projekts samo.fa zur „Stärkung der Arbeit von Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit“ fand am 20.02.2017, bei unserem Netzwerkpartner ADV-Nord statt. In diesem dreistündigen Dialogseminar wurden hier am Vorabend zum Tag der Muttersprache Flüchtlinge aus unterschiedlichen Herkunfts-ländern und ehrenamtlich Aktive über die Chancen und Möglichkeiten einer Berufsausbil-dung im dualen System in ihrer eigenen Mutter- bzw. Herkunftssprache informiert, um einen nachhaltigen Lerneffekt zu erzielen. Ein inhaltlicher Fokus lag auf der Darstellung von Mangel- und Engpassberufen in der Region Hannover, die aus verschiedenen Gründen besonders geeignet erscheinen, Flüchtlingen die langfristige Perspektive einer wirtschaftlichen Unabhängigkeit und einer beruflichen und sozialen Integration zu bieten. Diese muttersprachliche Veranstaltungsreihe wird aufgrund der großen Nachfrage in diesem Jahr auch bei weiteren in der Flüchtlingsarbeit tätigen Netzwerkpartnern fortgesetzt.

MiSO-Mitglieder stellen sich vor

Heute: Hilfsverein Azadi (Interview Wolfgang Becker)

Azadi, der Deutsch-Kurdische Hilfsverein für Syrer e.V., wurde im Jahr 2013 gegründet. Der Verein hat eine Basis in der Mecklenheidestraße 26 (30419 Hannover-Vinnhorst, geöffnet samstags von 13 bis 17 Uhr). Dort, in einem ehemaligen Bunker, sammelt Azadi Kleidung, Wolldecken und Schuhe für alle Altersgruppen und Jahreszeiten für syrische Flüchtlinge in Syrien und syrischen Nachbarländern. Außerdem werden dringend medizinische Produkte, Geräte und Hilfsmittel wie Krücken, Rollatoren und Rollstühle gesucht. Syrische Flüchtlingskinder würden sich sehr über Spielzeuge und Kinder- und Schulbedarf jeder Art und Form freuen. Spenden – darunter auch Möbel – werden auch an syrische Flüchtlinge in Deutschland verteilt. Außerdem leistet der Hilfsverein Übersetzungen, Beratungen und Behördenbegleitungen für syrische und andere Flüchtlinge in Hannover und Umgebung.

Abdul Hamid Khalil
Abdul Hamid Khalil

Abdul Hamid Khalil ist Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender von Azadi e.V.. Der 59-jährige arbeitet im Hauptberuf in der Flüchtlingshilfe für das Deutsche Rote Kreuz. Ich traf ihn und seine syrischen Kollegen am 11. Februar beim Verpacken von Hilfspaketen im früheren Jugendzentrum „Bunker“ in Vinnhorst. Hier Abdul Hamid Khalil’s Antworten auf meine Fragen:

Was zeichnet Azadi aus?

„Als kleiner Hilfsverein sind wir Mitglied bei MiSO in Hannover, aber auch im Dachverband der syrischen Vereine in Deutschland. Wir helfen Flüchtlingen hauptsächlich in Nachbarländern von Syrien, in der Türkei oder in Irakisch-Kurdistan. Direkt nach Syrien liefern wir auch manchmal. Alles, was wir hier sammeln und nicht gleich an Flüchtlinge in der Region Hannover verteilen, schicken wir mit Transporten in die Nachbarländer von Syrien. Unterstützung bekommen wir dabei von vielen Bürgern.“

Ist ein Ende des Kriegs in Syrien absehbar?

„Ja, wir hoffen es. Ursprünglich haben wir etwas anderes gemeint mit der Syrischen Revolution: Wir wollten Freiheit haben und dem Land Frieden bringen. Aber leider haben das Regime und seine Unterstützer mitgeholfen, dass sich terroristische und islamistische Organisationen bildeten. Heute weiß keiner mehr, wer gegen wen kämpft. Man versteht das nicht mehr, es ist einfach ein Chaos geworden. Ein echter Bürgerkrieg, aber gesteuert von außen.“

Wie kann man in so einem Land helfen?

„Das ist schwierig. Wir dürfen nicht direkt etwas ins Land bringen. Die Grenzen sind meist geschlossen. Deswegen haben wir uns entschieden, die hier gesammelten Spenden in Flüchtlingslager in die Nachbarländer von Syrien zu schicken. Die Kosten für einen Transport liegen bei mindestens 4.000 €, manchmal kommen erhebliche Schmiergelder hinzu. Unsere Arbeit ist sicher ‚ein Tropfen auf den heißen Stein‘, aber allemal besser, als gar nichts zu machen. Bislang ist uns viel gelungen, wir werden weitermachen und nicht aufgeben. Wir hoffen, dass die Unterstützung – auch von MiSO – bleibt und noch stärker wird.“



 

Sie möchten den Newsletter nicht mehr erhalten? Hier abmelden.

© MigrantInnen Selbst Organisationen Netzwerk Hannover e. V.
Mengendamm 12, 30177 Hannover
www.miso-netzwerk.de