MiSO-Netzwerk Hannover e. V.

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Sie können den Newsletter nicht lesen? Hier online ansehen. Ausgabe: 3/2017 vom 05.07.2017



Ausgabe 3/2017

Koordination: Dr. Tatiana Czepurnyi, Dimitrij Czepurnyi & Wolfgang Becker (V.i.S.d.P.)

Inhalt

  • In eigener Sache
  • Plenum – Bericht Mitgliederversammlung von MiSO am 30.06.2017
  • Vorschau: Migrationskonferenz am 24.11.2017
  • Niedersächsisches Gesetz zur „Förderung von Integration und Teilhabe“
  • Ausstellung „Neue Wurzeln“
  • Kicken gegen Vorurteile
  • AG Herkunftssprachen
  • „MiSO bildet aus …“
  • Tag der Menschenrechte 2017 / Veranstaltungsreihe
  • Vorstellung ADV Nord / Interview mit Abayomi Bankole

In eigener Sache

Der dritte Newsletter in diesem Jahr, noch rechtzeitig vor der großen Sommerpause. Was gibt es Neues in unserem Netzwerk? MiSO wird mit Jan-Egil Gubenis jetzt einen richtigen Geschäftsführer bekommen – so hat es das Plenum am 30. Juni beschlossen. Hier ein Bericht von der Versammlung. Großes Thema diesmal an dieser Stelle ist „Integration und Teilhabe“. Ein Sachstandsbericht zum Gesetzentwurf der rot-grünen Fraktionen aus dem Landtag sowie die Ankündigung der nächsten MiSO-Migrationskonferenz, die am 24. November 2017 im Freizeitheim Vahrenwald stattfinden soll. Dazu weitere Nachrichten aus der Arbeit des Netzwerks.

Wir wünschen allen FreundInnen, LeserInnen und Beteiligten einen schönen Sommer 2017!

Plenum – Bericht Mitgliederversammlung von MiSO am 30.06.2017

Viele sind wohl schon im Sommerurlaub gewesen: Auf der Mitgliederversammlung am letzten Juni-Freitag im Mengendamm 12 waren letztlich nur 12 Mitgliedsorganisationen von MiSO vertreten. Das reichte gerade für die Beschlussfähigkeit. Die war nötig, stand doch die Benennung eines Geschäftsführers an. Dieser soll die alltägliche Arbeit im Verein effektiver machen, denn MiSO hat in jüngster Vergangenheit eine rasante Entwicklung genommen, wohingegen die Strukturen von Vorstand und Büro die alten geblieben sind. Einstimmig beschloss jetzt das Plenum, Jan-Egil Gubenis (37), der seit fünf Jahren für MiSO arbeitet, mit voraussichtlicher Wirkung zum 1. Oktober 2017 zum Geschäftsführer zu bestellen. „Wir versprechen uns davon eine Entlastung“, meinte dieser nach der Abstimmung und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“

Raum nahmen auf dem Plenum die Berichte von den laufenden Projekten ein. Bei „House of Resources“ gab es zunächst Schwierigkeiten, alle Verwendungsnachwiese für die in 2016 geleisteten Förderungen zu bekommen. Für 2017 laufen noch Antragsfristen. Transparenz ist wichtig: Anträge und Entscheidungen sollen veröffentlicht werden, sobald das BAMF die Förderungen geprüft hat. „Neue Wurzeln“ hatte an den bisherigen Ausstellungsorten eine sehr positive Resonanz, auch in den Medien. Weitere öffentliche Orte haben bereits Interesse an der Wanderausstellung angemeldet. „Samo.fa“ hat mehrere Seminare durchgeführt, auch zu beruflicher Ausbildung. Es wurde u.a. eine Rahmenvereinbarung zur Ausbildung mit der Bäckerinnung geschlossen, vom 8.-15. Juli findet in Nordhessen eine Projektwoche mit 32 jungen Geflüchteten statt. Mit diesen Erfolgen sollte stärker geworben werden. „Wegbereiter-Wegbegleiter“ heißt ein aktuelles Programm eines privaten Sponsors, für das MiSO gerade einen Förderantrag stellt. Es soll über zunächst drei Jahre laufen. Inhaltlich geht es auch um die Integration junger Geflüchteter – insbesondere aus Afrika – in den Arbeitsmarkt.

Die nächste Mitgliederversammlung soll am 11. September 2017 um 17 Uhr stattfinden.

(wobe)

Vorschau: Migrationskonferenz am 24.11.2017

Nach der erfolgreichen ersten Migrationskonferenz im August vergangenen Jahres, die in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover durchgeführt wurde, entschied sich der MiSO-Vorstand jährlich eine Migrationskonferenz zu organisieren, in der über wichtige migrantische Themen diskutiert und sich ausgetauscht werden soll.

Die diesjährige Migrationskonferenz findet am 24. November 2017 von 15 bis 19 Uhr im Freizeitheim Vahrenwald statt.
Das Oberthema der Konferenz lautet „Integration und Teilhabe“. Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahlen sind eine Podiumsdiskussion mit den VertreterInnen der politischen Parteien sowie Workshops zu den Themen Niedersächsisches Teilhabegesetz, Förderung von Migrantenselbstorganisationen, Bildung und Mehrsprachigkeit sowie Landesstelle gegen Rassismus geplant. Der genaue Ablauf der Migrationskonferenz wird demnächst mitgeteilt.

Wir freuen uns über eine Anmeldung per Email an info@miso-netzwerk.de. Die Teilnahme an der Konferenz ist aber auch ohne Anmeldung möglich. Weitere Informationen über die Konferenz werden zeitnah auf unserer Webseite www.miso-netzwerk.de veröffentlicht.

Dr. Peyman Javaher Haghighi

Niedersächsisches Gesetz zur „Förderung von Integration und Teilhabe“

„Einheit in Verschiedenheit“ soll in Niedersachsen bindendes Recht werden. Zum schon lange diskutierten Gesetzentwurf der rot-grünen Landtagsfraktionen gab es Ende Mai im Landtag eine Anhörung. Zu hoffen ist, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode kommt.

„Dieses Gesetz trägt dazu bei, dass sich in Niedersachsen das Selbstverständnis verankert, eine pluralistische und multi-ethnische Gesellschaft zu sein.“ So beginnt unter der Überschrift „Grundsätze“ der § 1 im gemeinsamen Gesetzentwurf der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Es folgen insgesamt 14 Paragraphen und zusammengenommen 8 Artikel. Im Kern geht es um „Interkulturelle Öffnung“ in vielen Lebensbereichen, etwa um die Bildung kommunaler „Integrationsausschüsse“, die Förderung migrantischer Organisationen sowie der Teilhabe in Bildung, Ausbildung und Arbeit sowie in der Gesundheitsversorgung.

Eingeladen zu einer Anhörung im Landtag hatten die grünen Landtagsabgeordneten Filiz Polat und Belit Onay zum 31. Mai 2017. Dem Ruf gefolgt waren rund 20 VertreterInnen niedersächsischer MigrantInnenselbstorganisationen, kurz MSO. „Ich bin froh, dass wir heute hier sitzen“, sagte die grüne Fraktionsvorsitzende Anja Piel zur Begrüßung: „Dem Entwurf ist eine Menge Arbeit vorangegangen“. Es habe „seit fast vier Jahren ein stetiges Ändern“ des Gesetzestextes gegeben, ergänzte die migrationspolitische Sprecherin, Filiz Polat. Dem Vernehmen nach gab es insbesondere aus dem Sozialministerium Widerstände. Ob die Bestimmungen noch in dieser Legislaturperiode Gesetz werden können, gilt als unsicher. Viele MSO – auch das MiSO-Netzwerk – fordern das vehement seit langem.

„Teilhabe in allen Lebensbereichen beschreibt einen Vorgang, der die gesamte Gesellschaft und ihre Systeme betrifft“, heißt es in § 2 des geplanten Gesetzes unter „Zielen“: „Alle Teile der Bevölkerung, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, müssen ihren Teil zur Verwirklichung der Teilhabe beitragen.“ Das schon jahrelang zwischen den Fraktionen im Niedersächsischen Landtag diskutierte Gesetzesvorhaben solle „diese Bestrebungen fördern und die Teilhabepolitik zukunftsorientiert und nachhaltig gestalten“.

„Ich bin Deutsche. Ich bin ein Teil dieser Gesellschaft. Das wird immer wieder vergessen!“ betonte beeindruckend in der Anhörung die Oldenburgerin Cecilia Ramirez, die vor 25 Jahren aus Peru in die Bundesrepublik kam. Das im Entwurf verwendete Wort „Migrationshintergrund“ sei abschreckend und diskriminierend. Dies meinte auch der Hannoveraner Dang Chau Lam: „‘Menschen mit Migrationsgeschichte‘ ist besser“. Auch der Begriff „Neue Deutsche“, so Teilnehmer der lebhaft kritischen Aussprache, sei deutlich positiver besetzt. Kritik gab es auch an dem laut § 7 des Gesetzentwurfs geplanten Amt einer „Landesbeauftragten für Migration, Integration und Teilhabe“. Sinnvoller sei es vielleicht, wie in Baden-Württemberg ein eigenes „Integrationsministerium“ einzurichten.

Dass andere Bundesländer deutlich weiter sind als Niedersachsen, zeigte in der Anhörung Christiane Bainsky auf. Sie vertritt in Nordrhein-Westfalen (NRW) die Landesweite Koordinationsstelle LaKI. An Rhein und Ruhr gibt es seit Februar 2012 ein entsprechendes „Integrationsgesetz“, seinerzeit von Rot-Grün beschlossen. Kernstück dieses Gesetzes sei ein Netz von derzeit 53 Kommunalen Integrationszentren, so Christiane Bainsky in ihrem Referat. Integration werde in NRW als Querschnittaufgabe verstanden, es gehe um Vernetzung von Akteuren sowie Kooperation mit den MSO: „Wir entwickeln uns gemeinsam immer weiter. Es ist ein beständiges Handlungsfeld!“

Wolfgang Becker

Ausstellung „Neue Wurzeln“

„29 Geschichten von Menschen, die in Hannover heimisch wurden“, eindrucksvoll dokumentiert von der Journalistin Katharina Sieckmann und dem Fotografen Micha Neugebauer. Vierte Station der Wanderausstellung des MiSO-Netzwerks ist noch bis zum 16. Juli der Bürgersaal im Neuen Rathaus, davor waren die Exponate im Kulturzentrum Pavillon, im Freizeitheim Vahrenwald und in der Kunsthalle Faust zu sehen.

„Es ist wichtig und interessant, sich mit Deutschland, Niedersachsen und Hannover als Orten der Einwanderung zu beschäftigen. Gerade in Zeiten, in denen der Rechtspopulismus erstarkt, ist es notwendig zu zeigen, dass Einwanderung auch für uns als Aufnahmeland eine große Chance bietet“, so die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur und Schirmherrin der Ausstellung, Gabriele Heinen-Kljajić, am 4. Juli bei der Eröffnung im Neuen Rathaus: „Die Ausstellung ‚Neue Wurzeln‘ bietet die Möglichkeit, dass Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, Religion und Hautfarbe in einen offenen Austausch kommen.“ Weitere Grußworte sprachen Stadträtin Konstanze Beckedorf, Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Hannover und Herrn Matthias Görn, 1. Vorsitzender des Freundeskreis Hannover.

„Wie unser Oberbürgermeister Stefan Schostok bei der Eröffnung der Ausstellung im Pavillon schon sehr schön gesagt hat, ist die Metapher der neuen Wurzeln sehr passend“, sagte MiSO-Vorstand Lipi Mahjabin Ahmed am 4. Juli in ihrer Begrüßung: „Denn jeder weiß, dass man beim Umpflanzen sehr behutsam vorgehen muss. Wenn es aber gelingt, kann durch die neuen Wurzeln etwas sehr Schönes, Kraftvolles und Bereicherndes entstehen.“

(wobe)

Kicken gegen Vorurteile

Seit nunmehr 10 Jahren treten Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Polizeibeamte und Migranten in gemischten Mannschaften auf dem Fußballplatz gegeneinander an. Beim “Kicken gegen Vorurteile” am Samstag, 24. Juli 2017, liefen acht Mannschaften im Erika-Fisch-Stadion auf. Dieses Jahr kamen rund 200 Zuschauer und 70 Aktive. Das interkulturelle Fußballturnier war erneut ein voller Erfolg. „Gewonnen haben alle“, sagt Mitorganisator Abayomi Bankole.

Veranstalter waren der Afrikanische Dachverband Norddeutschland e.V. und die Polizei Hannover zusammen mit Migrantenorganisationen und der Landeshauptstadt Hannover. Bei diesem Fußballturnier jagen Hobbyfußballerinnen und -fußballer aus Migrantenorganisationen und der hannoverschen Polizei dem runden Leder hinterher. Dabei stehen nicht etwa eingespielte Teams einander gegenüber – alle teilnehmenden Athleteninnen und Athleten werden per Zufallslos einem Team zugewiesen und die so zusammengewürfelten Mannschaften spielen in völlig neuen Aufstellungen mit teils unbekannten Gesichtern.

Foto: gEMiDe e.V.

AG Herkunftssprachen

Am 14.06.2017 trafen sich Nataliya Butych und Dr. Tatiana Czepurnyi der AG Herkunftssprachen von MiSO mit Mitgliedern der AG Mehrsprachigkeit des MigrantenElternNetzwerks (MEN) des Trägers AMFN, koordiniert von Beate Seusing. Tatiana und Nataliya berichteten von den Ergebnissen und Forderungen des 6.Workshops bei der Migrationskonferenz am 27.08.2016 im Rathaus. Es wurde beschlossen, künftig zusammenzuarbeiten.
Im ersten Schritt verständigte sich die Gruppe über eine gemeinsame Position zum Thema herkunftssprachlicher Unterricht. Die Voraussetzungen zur Anerkennung der Herkunftssprachen sollen geschaffen und die Unterrichtsangebote verbreitert werden:

  1. Anerkennung der Berufsabschlüsse für die Unterrichtung der jeweiligen Herkunftssprachen bei eingewanderten Lehrer/innen, ohne Forderung eines 2.Unterrichtsfachs. Zulassung dieser Lehrer/innen für den Unterricht in den einzelnen Herkunftssprachen.
  2. Zulassung der Herkunftssprache als 2.Fremdsprache in den Sekundarstufen I und II.
  3. Zulassung des Sprachunterrichts schulübergreifend in den MSO und Anerkennung der Noten der dort durchgeführten Halbjahresprüfungen für die Zeugnisse – Zeugnisrelevanz der Herkunftssprachen. Dies betrifft insbesondere die seltenen Herkunftssprachen wie Vietnamesisch, Ukrainisch, Georgisch u. a.
  4. Auch Kinder ohne Migrationshintergrund sollen von diesem Angebot Gebrauch machen können.

Als nächster Schritt wurde diskutiert, wie die Forderungen umgesetzt bzw. an die Politik herangetragen werden, z.B. durch Kontaktierung der bildungspolitischen Sprecher der Parteien und Unterbreitung unserer Überlegungen oder in anderen, eher kreativen Formen (Quiz).
Diese Überlegungen werden beim nächsten Treffen konkretisiert.

Dr. Tatiana Czepurnyi

„MiSO bildet aus …“

Das MiSO-Netzwerk ist seit Frühjahr 2017 durch die Industrie- und Handelskammer Hannover als Ausbildungsbetrieb anerkannt. Bereits seit Mai wird das MiSO-Team von Praktikant Moritz tatkräftig unterstützt: Moritz absolviert derzeit ein Praktikum während seiner Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. MiSO stellt außerdem zum 01.08.2017 eine weitere auszubildende Person für diesen Zweig ein. Letzteres erfolgt in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover.

Charlotte Randier

Tag der Menschenrechte 2017 / Veranstaltungsreihe

Wie im vergangenen Jahr wird es auch 2017 vom 17. November bis zum 10. Dezember eine Veranstaltungsreihe zu Menschenrechten gegen. Ein Bündnis – in dem von Anfang an auch MiSO mitarbeitet – ruft dazu auf. Es soll wieder eine Fülle unterschiedlicher Events geben. Auch eine Zeitung ist geplant – diesmal mit 20.000er Auflage. Auftaktveranstaltung wird am 17.11. im Kulturzentrum Pavillon voraussichtlich mit Rechtsanwalt Rolf Gössner sein. Der Abschluss soll am 10.12. – dem internationalen Tag der Menschenrechte – im Haus der Religionen sein. MiSO könnte sich – wie letztes Jahr – in Form eines World-Cafés beteiligen, mit Referaten aus verschiedenen Mitgliedsorganisationen. 2016 wurden der Iran, Kurdistan, Vietnam und die Ukraine vorgestellt. Es werden noch Interessierte aus anderen Ländern gesucht!

(wobe)

Vorstellung ADV Nord / Interview mit Abayomi Bankole

Abayomi Bankole (70), Beruf Versicherungsmakler, stammt aus Nigeria und lebt seit 1972 in Deutschland. Er leitet den ADV Nord seit 10 Jahren.

ADV Nord – was bedeutet das, wann gegründet, wer sind die Mitglieder?

Antwort: Der Afrikanische Dachverband Norddeutschland e.V. (kurz ADV Nord) wurde 2007 als erster seiner Art für den norddeutschen Raum mit dem Ziel gegründet, sich für ein demokratisches Miteinander einzusetzen, gegen Rassismus und Intoleranz zu kämpfen und afrikanischen Bürgern eine hilfreiche und beratende Stütze zu sein. 16 Vereine und viele engagierte Einzelpersonen bündeln beim ADV Nord ihre Kräfte, um gemeinsam zum Wohle Afrikas und afrikanischer MitbürgerInnen zu handeln. Wir stehen u.a. in Not geratenen Immigranten aus Afrika zur Seite und helfen unseren Mitgliedern bei der Umsetzung von eigenen Projekten. Also Interessenvertretung, Öffentlichkeitsarbeit. Beratung und Förderung bei allen interkulturellen Fragen und Angelegenheiten. Zusammenarbeit mit Verbänden zur Förderung der Integration. Förderung des engagierten Nachwuchses und Heranführung an Ehrenämter und aktive Teilnahme an gesellschaftlichen Aktivitäten. Beratung und Mitwirkung bei Fragen der Stadtentwicklung, Kultur und Umwelt. Zusammenarbeit in Organen und Gremien von Verbänden in Bezug auf die Ausländer- und Migrationspolitik. Bekämpfung des Rassismus. Förderung der Solidarität zwischen den in Deutschland lebenden Afrikanern. Zusammenarbeit mit NGO’s (Nicht- Regierungsorganisationen) und mit der Wirtschaft für eine soziale, ökologische und wirtschaftliche Entwicklung Afrikas.
Der Dachverband ist auch Mitglied des MiSO-Netzwerks.

Welche Vorteile hat das?

Antwort: Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen im Netzwerk führen und eine gemeinsame politische Stimme für die MigrantInnen erheben.

Was sind weitere aktuelle Aktivitäten Eures Verbandes?

Antwort: Wir kümmern uns um diverse Belange der MigrantInnen aus Afrika und sonst wo anders her. Wir bieten seit 2015 Treffpunkt und Deutschkurse für Geflüchtete und Migranten aus aller Herren Ländern. Seit 2011 bietet der Verband in Kooperation mit dem Haus der Jugend Nachhilfe-Unterricht für alle Jugendliche bis zum Abitur an.
Wir bieten Info und Hilfe bei Behördengängen und beruflicher Erstberatung an. Es gibt diverse Empowerment Seminare sowie organisatorische Veranstaltungen, wie Afrikanische Literaturtage, Ausstellungen, Schwimm-Projekte für Frauen, Info-Veranstaltungen, Initiator des Interkulturellen Weihnachtsfests in Hannover um Verständigung der Religionen.

Stichwort Flucht nach Europa. Was kannst Du den Menschen in Afrika sagen, die von einem besseren Leben jenseits des Mittelmeers träumen?

Antwort: Europa muss Afrika gegenüber GERECHT werden und eine echte Partnerschaft mit Afrika anstreben. Die Jugendlichen in Afrika müssen eine Zukunftsperspektive haben. Dann bleiben Sie auch zu Hause.



 

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