MiSO-Netzwerk Hannover e. V.
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MiSO-Plenum beschließt Resolution gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus

November 4, 2019     MiSO e. V.     Lesezeit: ~1 Minute

"Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus gehen uns alle an".

So ist eine Presseerklärung überschrieben, die das MiSO-Plenum einstimmig verabschiedet hat. Die zweite Mitgliederversammlung des Netzwerkes in diesem Jahr fand am 1. November 2019 in der Iranischen Bibliothek von kargah e.V. im Kulturzentrum Faust statt. 19 der zur Zeit 43 Mitgliedsvereine waren vertreten.

Die von Dang Chau Lam (Vietnamzentrum) eingebrachte Erklärung nimmt Bezug auf die Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke und den Anschlag vor der Synagoge in Halle. "Wir verstehen diese Taten auch als Angriff auf unsere Gesellschaft, in der wir für Menschenrechte kämpfen und in der wir ohne Angst leben wollen," heißt es darin: "Rassismus kann überwunden werden. Die Zivilgesellschaft, die Institutionen und jede/r Einzelne können dabei mitwirken."

Das MiSO-Netzwerk Hannover e.V., dem aktuell 43 zumeist migrantische Organisationen angehören, fordert von der Politik und den zuständigen Behörden mehr Schutz und den Einsatz für eine menschenwürdige Asylpolitik. Das Land Niedersachsen müsse ein "klares Zeichen für Humanität setzen" und entschieden gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus sowie gegen Hetze im Internet vorgehen. Darüberhinaus fordert MiSO eine unabhängige Antidiskriminierungsstelle für Niedersachsen.

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