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Antidiskriminierungsnetzwerk in Hannover

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Rund 30 Menschen waren am Mittwochnachmittag, dem 20. März 2024, der Einladung in den Mosaiksaal des Neuen Rathauses gefolgt, darunter auch hannoversche Ratsfrauen und eine niedersächsische Landtagsabgeordnete.

Den Input zu der Veranstaltung in den Wochen gegen Rassismus setzte Bürgermeister Thomas Hermann. „Rassismus ist in unserer Gesellschaft tief verankert“, sagte der SPD-Politiker. Die Landeshauptstadt steuere mir ihrem Profil WIR 2.0 – der Neuauflage des Lokalen Integrationsplans - klar dagegen. Trotzdem es gäbe noch viel zu tun: „Aber wir können gemeinsam auch eine Menge bewältigen!“

Hermann schloss sein Grußwort mit einem Zitat aus dem Grundgesetz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Danach zogen die Gäste um in den benachbarten Gobelinsaal, wo an drei Tischen der Austausch mit den mittlerweile drei hannoverschen Beratungsstellen stattfand.

„Es sind nicht unsere Unterschiede, die uns trennen. Es ist unsere Unfähigkeit, diese Unterschiede anzuerkennen, zu akzeptieren und zu feiern.“ Mit diesem Zitat des US-amerikanischen Poeten und Bürgerrechtlers Audre Lorde machte die städtische Antidiskriminierungsstelle auf sich aufmerksam. Es gibt sie bereits seit 25 Jahren und sie residiert beim städtischen Fachbereich „Gesellschaftliche Teilhabe“ in der Leinstraße 14 gleich hinter der Markthalle.

Eine „community basierte“ Beratungsstelle ist seit November 2023 in Linden-Mitte hinzugekommen: Weact wird getragen vom Bundesverband NeMO und in Hannover von den Vereinen MiSO-Netzwerk und Prisma Quer Migrants. „Wir sind parteiisch und immer auf Deiner Seite,“ heißt es bei Ihnen. Ihr Büro haben die beiden Berater Bakari „Eby“ Tangara und Kadir Özdemir in der Badenstedter Straße 12.

Hilfe gegen Rassismus, Diskriminierung und Sexismus bietet demnächst auch Amina an. Das Projekt wird u.a. vom Verein Schwarze Schafe unterstützt. Zum 15. April 2024 eröffnet die Beratungsstelle in der Lister Lärchenstraße 4 unweit derEilenriede.

Auf der Veranstaltung im Rathaus, die mit einem gemeinsamen Essen ausklang, wurde der Wunsch nach einer engen Zusammenarbeit der drei Beratungsstellen bekräftigt. In diesem vernetzten Dreieck kann in Hannover von Diskriminierung Betroffenen umfangreich geholfen werden.

MiSO-Netzwerk Hannover e. V.

Mengendamm 12 (4. OG)
30177 Hannover

0511 - 54 57 19 52
info@miso-netzwerk.de

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