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Bundesverdienstkreuz für Oksana Janzen

2 Minuten Lesezeit

„Ihr bemerkenswertes Engagement ist gelebte Solidarität.“

Schon im vergangenen Dezember fand in Berlin ein unglaubliches Ereignis für Ukrainer*innen in Deutschland statt:  Die Ukrainerin Oksana Janzen, Vorsitzende des Ukrainischen Vereins Niedersachsen (UVN e.V.) und Vorstandsmitglied im MiSO-Netzwerk, wurde mit der höchsten deutschen Auszeichnung für Verdienste um die Gesellschaft, dem Bundesverdienstkreuz am Bande, ausgezeichnet. Dieser Orden wird an deutsche oder ausländische Staatsbürger für besondere Verdienste im sozialen und karitativen Bereich um die Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Bei einem Festakt im Schloss Bellevue überreichte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 4. Dezember 2023 diese Auszeichnung an Oksana Janzen für ihre wichtige Arbeit und Unterstützung von Ukrainern, die aufgrund der russischen Aggression gezwungen waren, in Deutschland zu leben.

Der Ukrainische Verein Niedersachsen ist stolz auf diese angemessene Ehrung für seine Vorsitzende. „Wir freuen uns, dass die Bundesrepublik Deutschland all die unglaublichen Anstrengungen und die engagierte tägliche Arbeit zur Verbesserung des Lebens und der Integration der Ukrainer*innen anerkannt hat“, heißt es auf der Website des Vereins.

Pressetext des Bundespräsidialamtes: „Selbst in der Ukraine geboren, unterstützt Oksana Janzen seit 13 Jahren Migrantinnen und Migranten in Hannover und Umgebung. Seit 2015 ist sie Vorsitzende des "Ukrainischen Vereins in Niedersachsen". Der Verein widmet sich der Bewahrung der ukrainischen Kultur und der Völkerverständigung zwischen den Nationen. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine war von einem Tag auf den anderen alles anders: Seitdem koordiniert Oksana Janzen Hilfsangebote für die Menschen in der Ukraine und für diejenigen, die nach Niedersachsen kommen. Zuerst ging es um Hilfe mit dem Nötigsten und um Unterstützung in bürokratischen Angelegenheiten. Inzwischen gibt es einen ukrainisch-sprachigen Telefondienst, Hilfe bei der Wohnungssuche, einen Dolmetscherdienst, Sprachkurse und vieles mehr. Dabei geht Oksana Janzen bis an die persönliche Belastungsgrenze. Die Stadt Hannover unterstützt sie bei der Solidaritäts-Partnerschaft mit der südukrainischen Stadt Mykolajiw. Ihr bemerkenswertes Engagement ist gelebte Solidarität.“



MiSO-Netzwerk Hannover e. V.

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