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Neue Nationsbildung statt Minderheitengesellschaft oder „Remigration“?

4 Minuten Lesezeit

Landesweite Konferenz von amfn e.V. , Samstag. 21. September 2024, 10 - 17 Uhr, in der Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover,
Burgstraße 14, 30159 Hannover.

Anfang des Jahres schockierte die Berichterstattung über die Correctiv-Recherche viele Menschen in Deutschland.
Hunderttausende mobilisierten sich und bezogen Stellung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und für Demokratie und Menschenrechte. Doch was ist davon geblieben?

Die Bundesregierung hat das Asylsystem in Teilen verschärft und die GEAS-Reform auf europäischer Ebene stellt das Asylsystem noch weiter in Frage. Und all dies vor dem Hintergrund einer sich zunehmend polarisierenden Gesellschaft und der Zunahme rechtspopulistischer Einstellungen. Das Ergebnis der Europawahl 2024 zeigt, dass der Rechtsruck nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa stattfindet.

Menschen mit Migrationsgeschichte sind von diesen besorgniserregenden Entwicklungen in besonderem Maße betroffen. Sie berichten zunehmend von Ängsten
und Sorgen vor der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung sowie von Rassismuserfahrungen, die sie in allen Lebensbereichen machen. Es bleibt das Gefühl, dem Rechtsruck nichts effektiv entgegenstellen zu können.

Offen bleibt die Frage, welches neue Selbstverständnis einer Gesellschaft es braucht und mit welchen Maßnahmen und Werkzeugen dies erreicht werden kann.
Gegen den Rechtsruck braucht es eine neue Vision von Nation. Die Idee der Minderheitengesellschaft kann nur in eine Sackgasse führen.

Zur Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft stellen und diskutieren wir auf der diesjährigen Landesweiten Konferenz folgende Fragen:
  1. Wie kann eine plurale, inklusive Gesellschaft neu gedacht werden?
  2. Wie kann die Emanzipation von einer Minderheitengesellschaft hin zu einer Gesellschaft für Alle gelingen?
  3. Welche Handlungsmacht haben Menschen mit Migrationsgeschichte im politischen Raum?
  4. Welche Formen der Solidarität braucht es, um sich wirksam gegen die Normalisierung rechter Einstellungen in Politik und Gesellschaft zu erheben?
Wie in den Vorjahren findet die Landesweite Konferenz auch in diesem Jahr in hybrider Form in der Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule in Hannover und über zoom statt. Die Teilnahme ist sowohl in Präsenz als auch online möglich.
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