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Zum Neujahrempfang kamen rund 2000 Menschen - MiSO war dabei

2 Minuten Lesezeit

"Ich. Du. WIR. Hannover - Soziale Wärme und Solidarität", so das Motto des öffentlichen Neujahrsempfangs der Landeshauptstadt, zu dem Oberbürgermeister Belit Onay am 9. Januar 2023 in das Neue Rathaus eingeladen hatte.

Das MiSO-Team und einige Mitgliedsvereine waren auch dabei und hatten ein eigenes Motto mitgebracht: "Eine Stadt für ALLE - WIR Hannover ohne Rassismus". Genau dazu passte der Film "Zusammenleben in Vielfalt" der Initiative für Internationalen Kulturaustausch IIK, der im Kollegienzimmer des Rathauses uraufgeführt wurde. Ergänzt wurde der Film durch eine stark beachtete Ausstellung der IIK auf dem Rathausflur. Dort präsentierte sich auch der Unterstützerkreis für Flüchtlingsunterkünfte UFU. Nebenan hatte der Ukrainische Verein UVN den Hodlersaal für sich, dort trat auch der Chor Kalyna auf.

Laut der städtischen Pressemitteilung betonte der Oberbürgermeister in seiner Eröffnungsrede: Das Jahr 2022 habe Hannover mit der Aufnahme von vielen Geflüchteten, mit der Energiekrise und den Folgen der Corona-Pandemie vor große Aufgaben gestellt. 2023 werde kaum weniger herausfordernd werden. „Das sind Jahre, die uns nachhaltig prägen, die uns verändern, weil sie uns mit unerwarteten Krisen konfrontieren, uns allen gemeinsam viel abverlangen und aus denen wir dennoch – oder gerade deshalb – gestärkt hervorgehen“, sagte OB Onay.

Der Dank des Oberbürgermeisters richtete sich an Stadtgesellschaft, Hilfsorganisationen, Vereine und Verbände, Politik, Wirtschaft und Verwaltung für den Schulterschluss und das gemeinsame Engagement bei der Aufnahme und Betreuung von Geflüchteten.

„Im Jahr 2022 haben wir bewiesen, dass wir Antworten auf Krisen finden, dass wir handlungsfähig sind“, so Onay. Auch habe sich die Stadt ihre Gestaltungskraft bewahrt und viel positive Energie entwickelt. Die großen Projekte wie der Umbau der Innenstadt, die Mobilitätswende oder auch die Energiewende seien weiter vorangetrieben worden. Das Thema Teilhabe werde künftig noch stärker im Fokus stehen.

Sorgen, so der OB, bereite ihm die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. „Es ist uns als Stadt deshalb wichtig, soziale Härten abzufedern und die Menschen durch mehr Bürger*innenbeteiligung in unsere Entscheidungsprozesse einzubeziehen.“ Nulltoleranz gebe es in Hannover für Ausgrenzung und Gewalt. „Wenn Menschen unsere Demokratie in Frage stellen, unseren Rechtsstaat angreifen oder Ehrenamtliche bedrohen und mit Feuerwerkskörpern verletzen, gibt es keinen Raum für Diskussionen mehr.“

Bilder von Kaisar Ahmed


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